Sony tief in roten Zahlen

Das schleppende Smartphone-Geschäft hat Sony einen hohen Quartalsverlust eingebrockt. Zwischen Juli und September liefen rote Zahlen von 136 Milliarden Yen (989 Millionen Euro) auf, wie der japanische Elektronik-Riese am Freitag mitteilte. Der Chef der Mobilfunk-Sparte wurde ausgetauscht. Die Absatzprognose für das laufende Geschäftsjahr erneut gekappt.

Samsung US-Marktanteil

Samsung USA hat über 5o Prozent Marktanteil bei Ultra HD Fernseher. Sony liegt mit 37, 5 Prozent an zweiter Stelle. An dritter Stelle befindet sich Seiki, der mit seinen günstigen 4K Fernsehern immerhin 5,1 Prozent Markanteil vorweisen kann und LG folgt mit 2,9 Prozent an vierter Stelle. Die Marktanalyse wurde von NPD DisplaySearch veröffentlicht.

In Europa hat Krone längst Samsung. 48.3 Prozent aller in der EU verkauften Fernseher mit Ultra HD Auflösung sind von Samsung.

China hingegen gehört ganz klar Hersteller wie Skyworth, Chan Hong und Hisense.

Sony ebenfalls angeschlagen

Der Druck von Samsung und LG wird nun auch für Sony immer immer HÄRTER. Radikale Schritte bei Sony um die Talfahrt des Konzerns zu stoppen, stößt Sony seine PC-Sparte ab. Das größte Problem ist das Geschäft mit TV-Geräten, in dem Sony seit Jahren in großem Stil Geld verbrennt.

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Sony nun statt des erhofften Gewinns rote Zahlen von 110 Milliarden Yen. Die seit Jahren verlustreiche Fernseher-Sparte wird in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert und könnte damit ebenfalls kurz vor dem VERKAUF stehen.

Der Siegeszug aus Südkorea (Samsung, LG) steht also bevor.

Sony verkauft Gracenote

Es scheint als wäre Sony auch weiterhin extrem angeschlagen, weil sonst kann ich diesen Verkauf nicht verstehen. Käufer ist der US-Medienkonzern Tribune, wie die Unternehmen am späten Montag mitteilten. Gracenote hat Informationen zu über 180 Millionen Songs und die Datenbank wird 550 Millionen Mal am Tag angesteuert.

Das Angebot ist zum Beispiel für den Betrieb von Streaming-Diensten wichtig und kommt auch beim Einlesen von CDs in den Computer zum Einsatz.

Daher eher unverständlich so ein Unternehmensteil zu verkaufen.